Erlaufsee, Zeller Hut im Hintergrund Grosser Kainz Erlaufursprung Blick zur Bürgeralpe Blick vom Gemeindealpe-Wanderweg zu den Zellerhüten Blick von der Bürgeralpe Blick von der Gemeindealpe

Erlaufsee, Zeller Hut im Hintergrund

Grosser Kainz

Erlaufursprung

Blick zur Bürgeralpe

Blick vom Gemeindealpe-Wanderweg zu den Zellerhüten

Blick von der Bürgeralpe

Blick von der Gemeindealpe

Die Gemeindealpe hieß früher auch die "Muhmenalpe". Sowohl auf dem Hexenberg Ötscher als auch auf der Gemeindealpe sollen sich früher allerlei Geister und Feen getummelt haben, weshalb sie im 13.Jahrhundert als "mons mumenalbe", also Berg der Muhmen bezeichnet wurde. Demnach war nach uralten Vorstellungen der Gipfel von allerlei Nebelgestalten umgeben. Vielleicht waren es die verführerischen Wildfräulein oder auch Wassernixen, die dem nahen Erlaufsee entstiegen. Seit alters her brannten hier oben gleichsam als Absage an alle finsteren Mächte Sonnwendfeuer. Erst viel später errichtete man auf der Gemeindealpe, dem beliebten Hausberg der Mitterbacher, ein Gipfelkreuz.

www.gemeindealpe.at

Neben der bereits unter Erlaufursprung beschriebenen Siphonhöhle gibt es im Gebiet der Gemeindealpe weitere Höhlen. Die hier angeführten Beschreibungen und Skizzen beruhen auf Forschungen von Dr. Franz Waldner aus dem Jahr 1941 und späteren Erkenntnissen lt. „Die Höhlen Niederösterreichs“.

Ebenfalls aus diesem 1985 erschienen Buch, Band 3 (sh. Quellenverzeichnis) stammt der nachstehende Höhlen-Lageplan. Die Nummern sind bei den Höhlennamen in Klammer angegeben.

Hoehle-Erlaufursprung

Nächst den Höhlensystemen der Gemeindealpe gibt es einen aufgelassenen Marmorsteinbruch, in dem einst im Sommer der rote Stein zum teilweisen Bau der Mariazeller Basilika gewonnen wurde, um im Winter über das Eis des Erlaufsees transportiert zu werden. Ein Marmorblock von 10.000 kg für den Hochaltartisch wurde z.B. 1693 von 16 Paar Ochsen auf einem Schlitten über die Eisfläche gezogen.

Marmor vom Brunnstein wird auch als Hierlatzkalk bezeichnet. Die weiße oder rötliche Färbung des Gesteins gibt auf geschliffener Fläche ein eigenes Gepräge und hat sich aus den Stielgliedern von Seelilien gebildet (Trochitenkalk). Die Entstehung wird dem Unterlias zugeordnet.