Erlaufsee, Zeller Hut im Hintergrund Grosser Kainz Erlaufursprung Blick zur Bürgeralpe Blick vom Gemeindealpe-Wanderweg zu den Zellerhüten Blick von der Bürgeralpe Blick von der Gemeindealpe

Erlaufsee, Zeller Hut im Hintergrund

Grosser Kainz

Erlaufursprung

Blick zur Bürgeralpe

Blick vom Gemeindealpe-Wanderweg zu den Zellerhüten

Blick von der Bürgeralpe

Blick von der Gemeindealpe

Der hell- bis dunkelgrüne, bei Windstille glasklare See ist mit einem kleinen Ruder- oder Motorboot in einer Stunde leicht umrundet und bietet reizvolle Tief- und Ausblicke. Zum naturnahen Ambiente passend werden unmittelbar am Beginn des Erholungsgeländes beim Strandbuffet Erlaufsee an die 40 Boote, neuerdings auch Stehpaddel-Boards (SUP) vermietet.

Ruderboote – für aktive Nostalgiker

Tretboote – für Fitte und solche, die es werden wollen

Paddel-Boards (SUP) – für Gleichgewichtskünstler  

Eingang-Elektroboote – für Genießer

Zweigang-Elektroboote – für die Schnellen

www.erlaufsee-strandbuffet.at

Aus der Geschichte des Seebetriebs

Um 1950 begann der Wiener Bootsbauer und Werftbesitzer Fritz Eppel den bislang wenig bekannten Erlaufsee als naturnahes Ausflugsziel zu erschließen. Die Gemeindeväter von Mariazell und St.Sebastian unterstützten in Erwartung einer Steigerung des Fremdenverkehrs und damit des Steueraufkommens die Einrichtung eines Erholungsgebiets. Die Hoffnungen, aus dem Bergsee einen „zweiten Wörthersee“ machen zu können, zerschlugen sich bald.

Heute, einige Jahrzehnte später, erweisen sich jedoch die seinerzeitigen „Nachteile“, wie die Höhenlage, die dadurch bedingten niederen Sommertemperaturen, die geringere Sonnenscheindauer und das rauere Klima, die niedrige Wassertemperatur und vor allem die geringe Größe des Erlaufsees, als ausgesprochener Glücksfall. Durch das Auto in die Nähe von Wien gerückt, ist der Erlaufsee ein Erholungsgebiet mit heute nur noch selten zu findender und kostbar gewordener Naturnähe geblieben.

1951 wurden die ersten Ruderboote und auch kleine Motorboote an den See gebracht. 1953 lief die „Mariazell“, ein 3-Tonnen-Rundfahrtboot für maximal 30 Personen, vom Stapel.

Nach der Auflassung der am gegenüberliegenden Seeufer liegenden Badeanstalt im Jahr 1953 errichtete Fritz Eppel anschließend an den Bootsverleih ein modernes Strandbad. Die steiermärkische Landesregierung unterstützte die Gemeinde St.Sebastian durch jährliche Subventionen für das geschaffene Erholungsgebiet. Der sprunghafte Anstieg der Besucherzahlen veranlasste letztlich die Errichtung des heute noch bestehenden Strandbuffets.